zurück

Mick Schumacher gibt private Einblicke: So sehr belastet ihn das Leben in den USA

Vereinigte Staaten – Der mutige Schritt von Mick Schumacher (27), seine Karriere in Amerika fortzusetzen, hat sich bisher noch nicht ausgezahlt. Zudem kämpft der Rennfahrer mit einer sehr menschlichen Herausforderung.

Ursprünglich war der Sohn der Formel-1-Legende Michael Schumacher (57) mit dem Ziel in die USA gegangen, um in der IndyCar-Serie Fuß zu fassen.

Doch nach zwei Monaten steht der 27-Jährige nicht nur ohne Erfolge da, sondern sieht sich auch mit einem persönlichen Problem konfrontiert.

Denn: Mick leidet unter Heimweh. Dabei kommt für ihn ein Rückzug nicht infrage. „Amerika ist momentan der Ort, an dem ich arbeite und Rennen fahre. Deshalb muss ich hierbleiben“, erklärt er im Interview mit RTL.

Sein vertrautes Umfeld in Europa, insbesondere seine Wahlheimat Genf, vermisst er jedoch sehr.

„Die USA sind komplett anders: riesig, mit großen Entfernungen, und man ist ständig unterwegs. Von der Schweiz aus könnte ich innerhalb von zwei Stunden nach Deutschland fahren. Hier müsste ich hingegen elf Stunden im Flugzeug verbringen.“

Trotz dieser Herausforderungen gibt Mick Schumacher weiterhin alles und möchte sich in der hart umkämpften IndyCar-Serie behaupten, um eines Tages die Erfolge seiner Mühen zu ernten.

Auch ein Comeback in der Formel 1 schließt er nicht aus: „Falls sich noch einmal eine Gelegenheit ergeben sollte, würde ich natürlich nicht ablehnen. Das ist definitiv so.“

Der ehemalige Haas-Fahrer betont zudem, dass er gerne an seine Zeit in der Formel 1 zurückdenkt.

„Es wäre gelogen zu behaupten, dass ich nicht manchmal in Erinnerungen an meine Formel-1-Zeit schwelge und daran denke, wie es damals war, Rennen zu fahren“, gibt er offen zu.

Der Sohn von „Schumi“ stieg 2021 in die Königsklasse des Motorsports ein und wurde 2023 von seinem Landsmann Nico Hülkenberg (38) abgelöst.